Die Teams der Formel 1: BMW Sauber F1 Team
   
Fahrer / Startnr: Nick Heidfeld (Deutschland) / 3
Robert Kubica (Polen) / 4
Testfahrer: Christian Klien (Österreich)
Marko Asmer (Estland)
BMW Motorsport Direktor: Mario Theissen
Technischer Direktor: Willy Rampf
Bolide: BMW Sauber F1.08
Motor: BMW P86/8
F 1 Debüt: 2006 Bahrain
Größter Erfolg: 2. Platz 2007
Saison 2007: 2. der Konstrukteurs-WM
Homepage: www.bmw-sauber-f1.com
Seitdem der bayerische Autobauer im Januar 2006 die Formel-1- Schmiede von Peter Sauber übernommen hat, arbeitet das Team sukzessive in Richtung Weltmeistertitel. Motorsport-Direktor Mario Theissen hat schon damals von einem Zeitraum von mindestens drei Jahren gesprochen, um wirklich konkurrenzfähig zu werden.
Bislang lief alles genau nach Plan. BMW Sauber hat zu den Topteams aufgeschlossen und wurde 2007 sogar Zweiter der Konstrukteurswertung. Allerdings profitierte BMW dabei vom Ausschluss von McLaren-Mercedes aufgrund der Spionage-Affäre. Für das Team bedeutete der Vize-Weltmeistertitel in seinem zweiten Jahr trotzdem einen Riesenerfolg.
2007 schaffte es Nick Heidfeld in Kanada (Rang zwei) und Ungarn (Platz drei) zweimal auf das Siegertreppchen, doch zu einem Sieg reichte es bislang nicht. Das soll sich 2008 ändern. Mit dem neuen «F1.08» will der deutsche Formel-1-Rennstall in diesem Jahr den ärgsten Rivalen Ferrari sowie McLaren-Mercedes in die Parade fahren und den ersten Sieg schaffen. «In dem neuen Wagen steckt alles, was wir in zweieinhalb Jahren gelernt haben. Wenn wir unseren Weg konsequent weitergehen, werden wir unsere Ziele auch 2008 erreichen», sagte Theissen bei der Teampräsentation.
BMW setzt 2008 auf ein eingespieltes Team. Die Mannschaft im Werk in Hinwil ist komplett. Mit dem Mönchengladbacher Nick Heidfeld und dem Polen Robert Kubica steht Theissen auf Fahrerseite ein bewährtes Doppel zur Seite. Beide gelten als extrem starkes Fahrer-Duo im unbändigen Siegeswillen. Doch im Gegensatz zu den Querelen bei McLaren-Mercedes, motivieren sich beide Fahrer gegenseitig. Neu im Team ist dagegen der Österreicher Christian Klien der den zu Toyota gewechselten Timo Glock als Testfahrer ersetzt.
«Wir sind sind zuversichtlich, dass es mehr als ein Zweikampf wird», prophezeite Chef Theissen in Anspielung auf die Rivalen in Rot und Silber.
(Stand: März 2008)

© Deutsche Presse Agentur GmbH 28.02.2008 / 23:12:44
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