| Die Piloten der Formel 1: Anthony Davidson |
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| In Kanada verpasste Anthony Davidson zwar 2007 seine ersten WM-Punkte in der Formel 1, dennoch zog der Brite ein positives Fazit nach seiner ersten vollen Saison als Stammpilot: «Das war ein gutes Jahr, ich habe viel gelernt. Außerdem konnte ich meine Schnelligkeit im Qualifying beweisen.» Im direkten Vergleich mit seinem Teamkollegen Takuma Sato gewann er 10 von 17 Duellen. |
| Davidson war bei seiner Premiere, ähnlich wie Neuling Timo Glock (Toyota Racing) in diesem Jahr, jedoch ein alter Hase in der Formel 1. Bereits 2002 fuhr er zwei Rennen im Minardi, die allerdings mit Drehern enttäuschend für ihn endeten. Danach war er sechs Jahre Testfahrer für BAR und Honda, teilweise auch im Freitagstraining. Da war der Wechsel in ein Stammcockpit ein naheliegender Schritt. Zudem sich Davidson mit Sato exzellent versteht. Schon 2001 fuhren die beiden in der britischen Formel 3 gegeneinander und 2003 arbeiteten sie bei BAR Honda zusammen. |
| Bei der Crew ist Davidson äußerst beliebt, er ist ein Teamspieler. Auf der anderen Seite wird ihm seine soziale Ader auch als Makel angesehen: Ihm fehle der Killerinstinkt, heißt es dann. Von seinem Ziel regelmäßig in die Top Ten zu fahren ist Davidson, dessen Debüt 2007 neben den fulminant auftrumpfenden Rookies Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes) und Heikki Kovalainen (Renault) sowie dem deutschen Doppelpack Adrian Sutil (Spyker) und Sebastian Vettel (Scuderia Toro Rosso) fast Unterging, allerdings noch ein gehöriges Stück entfernt. |
| (Stand: März 2008) |
