Die Teams der Formel 1: Force India
   
Fahrer / Startnr: Adrian Sutil (Deutschland) 20
Giancarlo Fisichella (Italien) 21
Testfahrer: Vitantonio Liuzzi (Italien)
Teamchef: Colin Kolles
Technischer Direktor: James Key
Bolide: VJM01
Motor: Ferrari 056
F 1 Debüt: 2008 Australien
Homepage: www.forceindiaf1.com
Indien erobert die Formel 1. Nachdem der indische Milliardär Vijay Mallya Ende der vergangenen Saison den niederländischen Spyker-Rennstall für 88 Millionen Euro aufgekauft hatte, mischt der aufstrebende 1,13-Milliarden-Einwohner-Staat nun auch in der «Königsklasse» des Motorsports mit. Als Fahrer für Force India verpflichtete Mallya den Routinier Giancarlo Fisichella aus Italien und den jungen Deutschen Adrian Sutil aus aus dem bayrischen Gräfelfing. Als Test- und Ersatzfahrer steht in dem Italiener Vitantonio Liuzzi ein weiterer Pilot mit Forme-1-Erfahrung zur Verfügung.
«Wir werden uns verbessern, aber ich werde nichts versprechen, was wir nicht halten können», sagte Großunternehmer und Teambesitzer Mallya bei der Fahrerpräsentation in Bombay. «Das einzige, was ich sagen kann, ist, dass wir 2010 beim Großen Preis von Indien auf das Podium wollen.» In zwei Jahren ist das erste Formel-1-Rennen in dem asiatischen Staat geplant.
«Man kann fühlen, dass jeder im Team daran glaubt, dass wir unsere Ziele erreichen können», sagte Sutil. Statt eines Etats von angeblich 70 Millionen Dollar zu Spyker-Zeiten stehen Force India nach Aussage von Mallya, dem unter anderem eine Airline und eine Großbrauerei gehören, nun 120 Millionen Dollar zur Verfügung.
Der neue Force-India-Bolide VJM01 ist aufgebaut auf der B-Version des F8-VII, den im vergangenen Jahr Force-India-Vorgänger Spyker beim Großen Preis von Italien vorgestellt hatte. Zudem ist der VJM01 mit einem Ferrari-Motor ausgestattet. Der Name des Rennwagens weist auf die Teambesitzer hin, Vijay Mallya sowie Jan und Michiel Mol. «Aerodynamisch haben wir das Auto komplett überarbeitet», sagte  Technikchef Mike Gascoyne. Der VJM01 sei ein weiter Schritt nach vorn. «Sicherlich wird man sehen, dass wir durch die neue Entwicklung so schnell wie möglich im Mittelfeld mitfahren können», verspricht Gascoyne.
(Stand: März 2008)

© Deutsche Presse Agentur GmbH 28.02.2008 / 23:11:48
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